Wir kamen auf den Bauernhof, aber der Bauer war nirgendwo zu sehen. Kkokko schaute nervös umher.
Didi und Banggu kümmerten sich einen Tag lang um Kkokko und lernten dabei zankend heraus, was ein glückliches Huhn braucht.
Ein großer Hof, eine Sitzstange, ein Sandbad… und am Ende bedanken wir uns gemeinsam bei den Tieren.
Der Bauer ist weg — und Kkokko ist allein
"Kikeriki!!"
Es war schon früh am Morgen so laut, dass Banggu erschrocken aufsprang und auf den Boden plumpste.
„Au, was für ein Schreck! Wer schreit denn so laut?"
Mitten auf dem Bauernhofhof stand ein Huhn und starrte uns an. Es reckte noch einmal den Hals: Kikeriki!
Ich begrüßte es sofort. „Hallo, bist du Kkokko, das Huhn von diesem Bauernhof?"
Banggu schaute sich um. „Aber wo ist der Bauer? Auf einem Bauernhof muss es doch einen Bauern geben, oder?"
Genau. Auf dem riesigen Hof waren nur Banggu, ich und Kkokko. Wir riefen nach dem Bauern, aber niemand antwortete.
„Hellooo!" Wir riefen, aber nur das Echo antwortete
Banggu formte die Hände zu einem Trichter und rief: „Hellooo! Sind Sie da?!"
Nur seine eigene Stimme kam zurück. Banggu zuckte verlegen mit den Schultern.
Da ertönte aus dem Bildschirm von WAGZAK JUMP leise Popos Stimme. „Der Bauer ist gerade sehr damit beschäftigt, sich um die anderen Tiere zu kümmern."
Banggu schmollte. „Wer kümmert sich dann um Kkokko?"
Als hätte sie es verstanden, kam Kkokko mit kleinen Schritten zu meinen Füßen und schaute zu mir hoch. Ihre Augen wirkten irgendwie ängstlich.
Ich klatschte in die Hände. „Banggu, dann sind heute wir Kkokko-Wächter an Stelle des Bauern!"
„Wir? Wir haben noch nie ein Huhn gehalten!" Banggu riss die Augen auf, aber ich krempelte bereits die Ärmel hoch. Hihihi!
Warum funktioniert Banggus Hühnerstall nicht?
Als Erstes tauchte Banggu sehr stolz mit etwas auf, das er gebastelt hatte.
„Ta-daa! Kkokko-Haus! Genau für die Größe eines Huhns gemacht, richtig gemütlich."
Aber es war viel zu klein. Als Kkokko hineingesetzt wurde, konnte sie nicht einmal die Flügel ausbreiten. Sie sah ganz traurig aus.
„Banggu, magst du es, wenn du in einem engen Aufzug eingeklemmt bist?"
„…Nein." Banggu kratzte sich am Kopf.
Also entfernten wir das kleine Haus und bereiteten ihr einen großen Hof voller Gras. Wenn Hühner frei herumlaufen dürfen, nennt man das Freilandhaltung.
Kkokko schlug mit den Flügeln und rannte quer über den ganzen Hof! Banggu klatschte: „Oh, wie glücklich sie ist!"
Schlafen auf dem Boden? Nein, auf einer Stange!
Die Sonne fing an unterzugehen. Es war Zeit, Kkokko einen Schlafplatz zu bereiten.
Banggu, wieder überzeugt, alles zu wissen, legte ein weiches Kissen auf den Boden. „Hühner brauchen auch etwas Weiches, damit sie gut schlafen können!"
Aber Kkokko schaute das Kissen nicht einmal an und sprang direkt auf die daneben aufgestellte Stange. Sie griff die Stange mit den Zehen und machte es sich bequem.
„Hä? Warum schläft sie auf einer harten Stange?" Banggu war verwirrt.
Popo erklärte ruhig: „Hühner schlafen gerne auf erhöhten Stangen. Diese Stange heißt Sitzstange. Wenn sie oben hocken und die Stange mit den Zehen festhalten, fühlen sie sich sicherer als auf dem Boden."
Banggus Kissen interessierte Kkokko kein bisschen. Ha ha ha, Banggu schon wieder blamiert!
Ein Bad ohne Wasser, nur mit Sand?
Am Morgen watschelte Kkokko zur Sandgrube.
Banggu schnappte sich schnell einen Wassereimer. „Kkokko muss gebadet werden! Schön sauber!"
Aber Kkokko beachtete das Wasser nicht und warf sich bäuchlings in den Sand. Dann begann sie, die Flügel zu schlagen und sich immer wieder Sand drüberzuschütten.
„Kkokko, dann wirst du noch schmutziger!" Banggu stampfte mit den Füßen.
Popo erklärte es wieder: „So waschen sich Hühner. Sie schütteln Sand zwischen die Federn, um sich zu säubern und sich dort zu kratzen, wo es juckt. Das heißt Sandbad."
Genau das Gegenteil von uns, die wir uns mit Wasser waschen!
Banggu stellte den Eimer langsam ab. „…Ich habe mich wieder geirrt."
Ich lachte laut. Wie faszinierend, dass sich jedes Tier anders reinigt!
Keine Süßigkeiten für Kkokko — nur Körner
Es war Essenszeit. Banggu holte Kekse aus der Tasche und wedelte damit. „Kkokko, willst du das? Das ist superlecker!"





















