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Es knurrt im Bauch – wer weint da drin?

💡 Worum es in dieser Geschichte geht —
Während Didi einen Snack isst, macht ihr Bauch immer wieder „knurrr".
Um herauszufinden, wer dieses Geräusch macht, schrumpft Didi auf die Größe einer Bohne und steigt zusammen mit Ppuri ins Labyrinth ihres eigenen Bauches hinab.
Spur um Spur verfolgt sie den Weg von Mund über Magen bis zu den Därmen – wohin das Essen geht und wie es sich verwandelt –, bis sie endlich entdeckt, wer hinter dem „knurrr" steckt.

Knurrr, woher kommt dieses Geräusch?

Didi hört mitten beim Snacken auf, legt die Hand auf den Bauch und lauscht ganz verdutzt

Knurrrr—

Ich kaute gerade mampf-mampf an meinem Snack, da ertönte irgendwo ein komisches Geräusch.

Ich schaute mich überall um. Aber im Zimmer bin doch nur ich!

Und dann noch einmal: knurrr. Ich legte die Hand ganz still auf meinen Bauch – und genau von dort kam es!

Es klang, als würde drinnen in meinem Bauch jemand weinen.

Es tat gar nicht weh, warum war das dann so? Vielleicht rollt der Snack, den ich vorhin gegessen habe, da drin herum?

Wenn mich etwas neugierig macht, halte ich es nicht aus. Also beschloss ich, selbst herauszufinden, wer das Geräusch macht.


Klein wie eine Bohne, hinein ins Bauch-Labyrinth

Didi und Ppuri, geschrumpft wie Bohnen, stehen vor dem Eingang der Speiseröhre, der wie eine Rutsche aussieht

Ich schaute in WAGZAK JUMP in „Das Glucker-Glucker-Abenteuer im Bauch" hinein.

Ppuri, der Pflanzenforscher, winkte mir zu. „Hallo, kleine Entdeckerin! Heute schrumpfen wir auf die Größe einer Bohne und erkunden das Labyrinth im Bauch."

Eine Bohne? Ich spürte, wie mein Körper wirklich zusammenschrumpfte, und alles drehte sich—

Als ich wieder zu mir kam, stand ich vor dem Eingang einer langen, glitschigen Rutsche.

„Ppuri, in meinem Bauch knurrt es ständig. Ich bin gekommen, weil ich wissen will, was das ist."

Ppuri grinste nur verschmitzt. „Dann lass uns dem Geräusch nach unten folgen. Der Weg, den das Essen nimmt, ist genau der Weg des Geräuschs."

Das Detektivspiel, bei dem man einem Geräusch hinterherjagt – los geht's!


Hinweis eins — Im Mund wird alles zerkleinert und weich gemacht

AR-Szene im Mund: riesige Zähne zerkleinern das Essen, während Zunge und Speichel es zu einem dickflüssigen Brei vermischen

Als ich nach oben blickte, sah ich riesige Zähne, die das Essen knack-knack zerkleinerten.

„Die allererste Verdauung ist genau das: Die Zähne zerkleinern das Essen in kleine Stücke." erklärte mir Ppuri.

Auch die Zunge wälzte das Essen hin und her und mischte es mit dem Speichel.

Sobald der Speichel es berührte, wurde das vorher harte Essen immer weicher und dickflüssiger.

„So weich muss es werden, damit es leicht die Rutsche hinunterflutscht." Ich nickte zu dem, was Ppuri sagte.

Aber komisch. Hier hörte man nur das Mampfen beim Kauen, nicht das Knurren von vorhin. Wer das Geräusch macht, ist wohl noch weiter unten.


Hinweis zwei — Die Speiseröhren-Rutsche hinunter, wuuusch!

Didi und Ppuri, winzig wie Bohnen, rutschen wie auf einer Rutsche durch die Speiseröhre, eine lange, enge Röhre

Schluck. In dem Moment, als das Essen hinuntergeschluckt wurde, wurden auch wir mitgerissen.

Eine enge, lange Röhre zog sich wie eine Rutsche dahin: Das war die Speiseröhre.

Sie ist der Weg, der Mund und Magen verbindet.

„Uaaah, viel zu schnell!" Ich riss die Arme hoch und sauste wuuusch nach unten.

Die Röhre wogte hin und her und schob uns nach unten. Wie spannend, wie spannend!

Ganz am Ende war etwas zu sehen, das wie ein großer Raum aussah. Ppuri zeigte hin. „Wir sind fast am Magen!"


Hinweis drei — Der Magen windet sich: Endlich hab ich das Geräusch am Schwanz gepackt!

AR-Szene im Magen: die ganz zerknitterten, gefalteten Magenwände glätten sich und werden weiter, als das Essen hereinkommt

Als wir in den Magen hineintraten, waren die Wände überall voller Falten.

„Schau dir mal diese Wände an, ganz wellig!" Als ich staunte, erklärte Ppuri es mir.

„Wenn kein Essen da ist, bleiben die Falten zusammengefaltet; kommt Essen herein, glätten sie sich mit einem Ruck. So kann der Magen mehr als zwanzigmal so groß werden."

Und tatsächlich, kaum war das Essen drin, glätteten sich die Falten und der Raum wurde riesengroß. Der Magen ändert seine Größe, wie er will.

Genau in diesem Moment. Der Boden unter unseren Füßen schwankte, die Decke schwankte. Der ganze Magen begann, sich zu winden und winden.

Der Magen windet sich und vermischt Magensaft gründlich mit dem Essen, während das Knurren widerhallt

„Hilfe, Ppuri! Der Magen will uns wohl auffressen!"

Ppuri lachte schallend. „Keine Sorge, das ist die Magenbewegung. Beim Winden vermischt der Magen den Magensaft gründlich mit dem Essen."

Aus den Wänden sickerte Magensaft, der sich mit dem Essen vermengte; dieser Saft tötet die schlimmen Bakterien im Essen und hilft außerdem bei der Verdauung.

In diesem Augenblick hallte von allen Seiten ein knurrrr— dieses vertraute Geräusch.

Ja, das war es! Genau das Geräusch, das ich vorhin in meinem Bauch gehört hatte!

Es war das Geräusch, das der Magen machte, weil er sich ununterbrochen wand. Endlich hatte ich gefasst, wer das Geräusch macht!


Das Geräusch kam nicht nur von einer Stelle — der endlos lange Dünndarm

Didi und Ppuri gehen den Dünndarm entlang, der sich in Windungen endlos weiterzieht

Dem mit Magensaft gut vermischten Essen folgend, stiegen auch wir den nächsten Weg hinunter.

Aber dieser Weg … man sah kein Ende.

„Ppuri, wie lang ist das hier eigentlich?" Die gewundene Röhre zog sich endlos dahin.

„Hier ist der Dünndarm. Wenn man ihn ausstreckt und misst, ist er fünfmal so lang wie ein Mensch." Fünfmal! Mir blieb der Mund offen stehen.

Und dann begann auch dieser Dünndarm, sich zu winden, genau wie der Magen. Und wieder ein Knurren!

Wer das Geräusch macht, war also nicht nur einer. Der Magen und die Därme bewegten sich alle zusammen und machten dabei das Geräusch.

„Sie müssen sich so bewegen, damit das Essen und die Verdauungssäfte noch mehr aufeinandertreffen. Und damit das Essen immer weiter nach unten geschoben wird." fügte Ppuri hinzu.

Hier wird das Essen richtig in winzige Stücke zerlegt, und der Körper saugt die Nährstoffe, die er braucht, schlürf-schlürf auf. Auch die Gallenblase und die Bauchspeicheldrüse helfen von der Seite bei der Verdauung mit, also arbeiten alle wie ein Team.


Der letzte Raum — der Dickdarm, das Ende der Reise

AR-Szene im Dickdarm, der dicker und kürzer als der Dünndarm ist, wo die übrigen Essensreste halbfest werden

Nachdem alle Nährstoffe aufgesaugt waren, gingen die Reste in den letzten Raum.

„Hier ist der Dickdarm. Er ist kürzer als der Dünndarm, aber doppelt so breit, deshalb heißt er Dickdarm." erklärte mir Ppuri genau.

„Und was passiert mit dem, was hier übrig bleibt?" Als ich fragte, lächelte Ppuri.

„Die Reste, die bis hierher kommen, werden halb fest und am Ende zu Kacke, die aus dem Körper hinauskommt."

„Igitt, das ist eklig!" Unwillkürlich hielt ich mir die Nase zu, da winkte Ppuri ab.

„Eklig? Ach was! Es muss gut nach draußen befördert werden, damit die Verdauung ganz fertig ist. Nur so können wir wieder etwas Leckeres essen!"

Wenn man so darüber nachdenkt, hat er recht. Gut Kacke machen war auch ein Teil der Verdauung. So hatte das Essen, das im Mund begonnen hatte, dieses ganze lange Labyrinth durchquert.


Ich hörte es wieder, diesmal im Bauch meiner Freundin

Didi, wieder in normaler Größe, hält das Ohr an den Bauch ihrer Freundin und lauscht dem Knurren

Das Abenteuer war zu Ende, und ich plumpste zurück in meinen gewohnten Körper.

Jetzt macht mir das Geräusch in meinem Bauch überhaupt keine Angst mehr. Es ist das Geräusch von Magen und Därmen, die fleißig arbeiten!

Genau in diesem Moment kam aus dem Bauch einer Freundin neben mir ein knurrrr— genau das gleiche Geräusch.

Meine Freundin wurde ganz rot und wusste nicht, wohin mit sich. „Äh, äh … mein Bauch macht ein komisches Geräusch", sagte sie.

Ich legte ganz vorsichtig mein Ohr an ihren Bauch. Man hörte deutlich, wie sich ihr Magen und ihre Därme wanden.

„Das ist nicht peinlich! Es ist ein Zeichen, dass dein Bauch gerade auch fleißig arbeitet." Bei meinen Worten lachte meine Freundin endlich, hehe.

Dieses Knurren, das man hört, wenn man bei Hunger oder nach dem Essen das Ohr an den Bauch legt … war in Wahrheit das Arbeitsgeräusch der kleinen Bauchfreunde, die wir alle in uns tragen.


Wie man den Bauchfreunden hilft, gut zu arbeiten

Didi kaut ihr Essen viele Male mampf-mampf und achtet darauf, Wasser zu trinken und Gemüse und Obst zu essen

Jetzt habe ich beim Essen eine neue Gewohnheit. Ich kaue mampf-mampf, viel öfter als früher, schön gründlich.

Wenn der Mund das Essen vorher in kleine Stücke zerkleinert, müssen sich die Bauchfreunde weniger anstrengen und verdauen trotzdem besser.

Ich trinke auch oft Wasser und esse Gemüse und Obst von allem ein bisschen. Dann wird der Weg im Bauch wohl glatt wie eine Rutsche, und das Essen flutscht wuusch-wuusch gut hindurch.

Magst du heute Abend vor dem Schlafengehen mal die Hand auf deinen Bauch legen? Wenn du ein Knurren hörst, grüße ihn leise.

Sag: „Hast heute auch gut gearbeitet, schlaf gut!" Hihi.


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Häufige Fragen

F. Warum macht der Bauch dieses „knurrr"-Geräusch?

Der Magen und die Därme winden und bewegen sich, um das Essen gut mit den Verdauungssäften zu vermischen, und das Geräusch, das sie dabei machen, ist genau dieses „knurrr". Man hört es vor allem, wenn man Hunger hat oder nach dem Essen, und es bedeutet nicht, dass etwas weh tut: Es ist ein gesundes Zeichen dafür, dass deine Verdauungsorgane fleißig arbeiten. Wenn du das Ohr an deinen Bauch legst, hörst du es noch deutlicher.

F. Welchen Weg nimmt das Essen vom Mund bis zum Verlassen des Körpers?

Im Mund zerkleinern die Zähne das Essen in kleine Stücke und der Speichel macht es weich; dann rutscht es durch eine lange Röhre, die Speiseröhre, zum Magen hinunter. Im Magen vermischt es sich mit dem Magensaft und wird noch feiner, und im Dünndarm – so lang wie fünf Menschen – werden die Nährstoffe aufgenommen. Zuletzt werden im Dickdarm die übrigen Reste halbfest und verlassen den Körper, und damit ist die Verdauung beendet. Die Reihenfolge ist: Mund → Speiseröhre → Magen → Dünndarm → Dickdarm.

F. Was muss man tun, damit die Verdauung gut klappt?

Wenn du dein Essen viele Male mampf-mampf gründlich kaust, zerkleinert der Mund es schon vorher in kleine Stücke, sodass sich Magen und Därme weniger anstrengen müssen und trotzdem besser verdauen. Oft Wasser zu trinken und Gemüse und Obst von allem ein bisschen zu essen macht den Weg im Bauch glatt, sodass das Essen gut hindurchflutscht. Perfekt, damit Kinder von 4 bis 12 Jahren mit Spaß über unseren Körper lernen.


Nächstes Mal komme ich mit einer weiteren lustigen Geschichte aus den Lektionen wieder. Herzlichst, Didi.

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