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Wette mit Banggu über die Größe der Planeten – wer hat den größten gewählt?

💡 Worum es in dieser Geschichte geht —
Didi und Banggu machen eine Wette darüber, „welcher der größte Planet im Sonnensystem ist".
Zusammen mit Schiedsrichter Popo treffen sie nacheinander von Merkur bis Neptun alle und messen ihre Größe.
Welcher Planet gewinnt die Wette, und welcher ist überraschenderweise der allerkleinste Planet?

„Den größten Planeten, den errate ich bestimmt!"

Didi und Banggu im Raumanzug zeigen mit dem Finger aufeinander und verkünden eine Wette über die Größe der Planeten

„Den größten Planeten im Sonnensystem, den traue ich mir zu erraten, ich wette!"

Banggu klopft sich auf die Brust seines Raumanzugs, klopf klopf, und prahlt erst einmal los.

Ich will natürlich auch nicht verlieren. „Pah, der größte ist doch selbstverständlich unsere Erde! Wetten wir?"

Banggu lacht spöttisch. „Ach was~ was soll an der Erde groß sein! Der größte ist garantiert der Mars."

Während wir beide darauf beharren, recht zu haben, hebt Popo, der daneben steht, ganz beiläufig die Hand.

„Dann müssen wir sie ja nur selbst nachmessen, oder? Ich mache den Schiedsrichter."

Oh, super! Wir müssen nur die echten Planeten mit eigenen Augen sehen und ihre Größe vergleichen. Ich habe „Eine Reise durch das Sonnensystem" in WAGZAK JUMP aufgeschlagen.


Vor dem Start: Wer ist ein Stern und wer ein Planet?

Popo, Didi und Banggu zeigen auf die selbst leuchtende Sonne und die Planeten, die ihr Licht reflektieren, und erklären es

Das Raumschiff hebt mit einem Wusch ab, und ringsherum wird alles zu schwarzem Weltraum. Die Sterne funkeln wie eingestreute Pünktchen.

Schiedsrichter Popo fasst vor dem Start noch einmal die Regeln zusammen.

„Was wir messen werden, sind die Planeten. Was von selbst leuchtet, wie die Sonne, ist ein Stern, also ein echter Stern."

„Diejenigen, die sich rundherum um die Sonne drehen, wie die Erde, das sind die Planeten. Ein Planet erzeugt selbst kein Licht: Er leuchtet, weil er das Licht der Sonne empfängt."

Es gibt also Himmelskörper, die am Nachthimmel wie Sterne aussehen, in Wirklichkeit aber Planeten sind. Wie spannend!

„So, dann treffen wir sie doch der Reihe nach, beginnend mit dem, der der Sonne am nächsten ist?"


Der erste Teilnehmer, der winzige Merkur

Didi und Banggu betrachten den kleinen Merkur mit seiner von Meteoritenkratern übersäten Oberfläche ganz nah an der Sonne

Neben der lodernd und lodernd brennenden Sonne war der Erste, den wir trafen, der Merkur.

„Häh? Der ist kleiner als gedacht." Banggu schmollt.

Seine Oberfläche ist voller Krater, narbig wie von Pocken. Laut Popo bleiben die Einschlagspuren der Meteoriten so erhalten, weil der Merkur keine Atmosphäre hat.

Und obendrein wird es nachts bitterkalt, obwohl er der Sonne am nächsten ist. Tagsüber brodelt es kochend heiß, nachts gefriert alles steif.

„Wir haben uns beide geirrt, Banggu. Der Merkur ist aus dem Rennen!" Als ich mit dem Finger ein X male, nickt auch Banggu, ja, ja.


Venus und Erde gleichen sich wie Schwestern

Didi, Banggu und Popo stellen die von gelben Wolken bedeckte Venus neben die blaue Erde und vergleichen ihre Größe

Als Nächstes kommt die Venus, in gelbe Wolken gehüllt.

„Popo! Die scheint ungefähr so groß wie die Erde zu sein, oder?", rief ich.

Popo klatscht in die Hände. „Genau. Venus und Erde sind fast gleich groß, wie Schwestern."

Die Freundin, die am Abendhimmel am hellsten zu sehen ist, ist gerade die Venus. Weil sie wie ein Stern funkelt, nennt man sie auch „Morgenstern" oder „Abendstern", aber in Wirklichkeit ist sie kein Stern, sondern ein Planet.

Wir ziehen an der Venus vorbei, und endlich, unsere Erde! Blau und kugelrund, was war das für eine Freude, sie zu sehen.

„Siehst du, die Erde ist groß!", gebe ich an, und Popo lächelt ein wenig. „Tja~ wir sind aber noch nicht fertig, weißt du?"

Bei diesem einen Satz lief mir, ich weiß nicht warum, ein Schauer über den Rücken.


Der rote Mars, der Planet, den Banggu gewählt hatte

Banggu mit enttäuschtem Gesicht vor dem Mars mit seiner roten Erde und seinen Schluchten, während Didi ihn neckt

Dort vorne tauchte ein rötlicher Planet auf. Es ist der Mars, den Banggu gewählt hatte.

„Oh, endlich bin ich dran!" Banggu rennt voller Freude los, aber…

Der Mars ist kleiner als die Erde. Banggus Gesicht fällt vor Enttäuschung in sich zusammen.

„Auch der Mars ist ein Planet aus Gestein, wie unsere Erde. Es gibt Berge und Schluchten, und es sind sogar Spuren von Wasser geblieben, das früher floss." Popo erklärt es, als wollte er ihn trösten.

„Deshalb wollen die Menschen also zum Mars~!" Banggu ist zwar geknickt, aber seine Augen leuchten.

Bis hierher: Merkur, Venus, Erde und Mars. Sie alle sind erdähnliche Planeten aus Gestein und ungefähr gleich groß. Hm, dann ist der größte ja immer noch nicht aufgetaucht?


Wahnsinn! Der bergegroße Jupiter ist aufgetaucht

Didi und Banggu schauen mit offenem Mund zum riesigen Jupiter mit seinen deutlichen Streifen hinauf

In dem Moment wurde es vor dem Fenster plötzlich dunkel.

Ein riesiger Planet hatte nämlich unser ganzes Raumschiff komplett verdeckt.

Wahnsinn, das soll alles ein einziger Planet sein?!

Es war der Jupiter. Ein gewaltiger Planet, über den lange Streifen gezogen sind.

Laut Popo ist der Jupiter der größte Planet im Sonnensystem. Er ist so groß, dass man 1.300 Erden hineinstecken müsste, um eine einzige Kugel zu bilden, stell dir das mal vor.

Banggu und mir blieb gleichzeitig der Mund offen stehen. Weder die Erde noch der Mars können da mithalten.

Planeten, die so groß sind wie der Jupiter, nennt man Gasplaneten. Die Streifen sind die dicke Atmosphäre, die den Jupiter umgibt und so aussieht.


Saturn mit Ringen, der liegende Uranus, der blaue Neptun

Das Raumschiff zieht nacheinander am Saturn mit seinen schönen Ringen, am schräg liegenden Uranus und am blauen Neptun vorbei

Als wir am Jupiter vorbei sind, tritt diesmal der Saturn auf, der funkelnde Ringe trägt.

„Wow, der sieht aus wie ein Planet mit Hut!" Banggu klatscht in die Hände.

Der Saturn ist der größte Planet nach dem Jupiter, aber weil er sich so schnell dreht und dreht, ist sein Körper ein bisschen flach geworden. Auch seine Ringe sind die deutlichsten und schönsten.

Geht man noch weiter, kommt der Uranus heraus, der sich schräg liegend dreht. Weil er rollend zur Seite gekippt rotiert, ist das ein bisschen komisch.

Ganz am Ende der knallblaue Neptun. Er ist so weit von der Sonne entfernt, dass er für eine einzige Umrundung sage und schreibe 165 Jahre braucht.

„Selbst wenn ich Großvater werde, werde ich keine ganze Runde sehen!", und über das, was Banggu sagt, müssen wir alle laut lachen.


Wie lautet das Urteil von Schiedsrichter Popo?

Popo verkündet sein Urteil und vergleicht in seinen beiden Händen den größten Jupiter und den kleinsten Merkur, während Didi und Banggu sich am Kopf kratzen

Nachdem wir alle acht Planeten gesehen haben, räuspert sich Schiedsrichter Popo.

„So, jetzt kommt das Urteil. Der größte Planet ist—"

Banggu und ich schlucken, schluck.

„Der Jupiter! Ihr habt euch beide geirrt~"

Ich, die die Erde sagte, und Banggu, der den Mars sagte, lagen beide in trauter Eintracht daneben.

Wer hätte gedacht, dass dieser riesige Jupiter die richtige Antwort war. Was wir beide gewählt hatten, waren winzige Gesteinsplaneten.

Banggu kratzt sich am Kopf. „Und welcher ist dann der kleinste?"

Popo grinst übers ganze Gesicht und zeigt mit dem Finger auf den ersten Planeten. „Der pockennarbige, den wir zuerst trafen, der Merkur!"

Der größte ist der Jupiter, der kleinste der Merkur. Unsere Erde, auf der wir leben, lag irgendwo dazwischen – ein blauer Stern von genau der richtigen Größe.


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Häufig gestellte Fragen

F. Welcher ist der größte und welcher der kleinste Planet im Sonnensystem?

Der größte Planet im Sonnensystem ist der Jupiter. Der Jupiter ist so groß, dass man 1.300 Erden in ihn hineinstecken müsste. Umgekehrt ist der kleinste Planet der Merkur, der der Sonne am nächsten liegt. Unsere Erde, auf der wir leben, hat eine Größe irgendwo dazwischen.

F. Worin unterscheiden sich ein Stern und ein Planet?

Himmelskörper, die von selbst leuchten, wie die Sonne, nennt man Sterne (Fixsterne). Himmelskörper hingegen, die sich um die Sonne drehen und durch Reflexion ihres Lichts leuchten, wie die Erde oder die Venus, nennt man Planeten. Deshalb funkeln auch die Planeten am Nachthimmel wie Sterne, sind in Wirklichkeit aber keine Sterne.

F. Was sind erdähnliche Planeten und Gasplaneten?

Die kleinen Planeten, die nahe an der Sonne liegen und hauptsächlich aus Gestein bestehen, wie Merkur, Venus, Erde und Mars, nennt man erdähnliche Planeten. Die sehr großen Planeten, wie Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun, nennt man Gasplaneten.


Beim nächsten Mal komme ich wieder mit einer anderen lustigen Lektionsgeschichte. Herzlichst, Didi.

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