Didi und Banggu machen eine Wette darüber, „welcher der größte Planet im Sonnensystem ist".
Zusammen mit Schiedsrichter Popo treffen sie nacheinander von Merkur bis Neptun alle und messen ihre Größe.
Welcher Planet gewinnt die Wette, und welcher ist überraschenderweise der allerkleinste Planet?
„Den größten Planeten, den errate ich bestimmt!"
„Den größten Planeten im Sonnensystem, den traue ich mir zu erraten, ich wette!"
Banggu klopft sich auf die Brust seines Raumanzugs, klopf klopf, und prahlt erst einmal los.
Ich will natürlich auch nicht verlieren. „Pah, der größte ist doch selbstverständlich unsere Erde! Wetten wir?"
Banggu lacht spöttisch. „Ach was~ was soll an der Erde groß sein! Der größte ist garantiert der Mars."
Während wir beide darauf beharren, recht zu haben, hebt Popo, der daneben steht, ganz beiläufig die Hand.
„Dann müssen wir sie ja nur selbst nachmessen, oder? Ich mache den Schiedsrichter."
Oh, super! Wir müssen nur die echten Planeten mit eigenen Augen sehen und ihre Größe vergleichen. Ich habe „Eine Reise durch das Sonnensystem" in WAGZAK JUMP aufgeschlagen.
Vor dem Start: Wer ist ein Stern und wer ein Planet?
Das Raumschiff hebt mit einem Wusch ab, und ringsherum wird alles zu schwarzem Weltraum. Die Sterne funkeln wie eingestreute Pünktchen.
Schiedsrichter Popo fasst vor dem Start noch einmal die Regeln zusammen.
„Was wir messen werden, sind die Planeten. Was von selbst leuchtet, wie die Sonne, ist ein Stern, also ein echter Stern."
„Diejenigen, die sich rundherum um die Sonne drehen, wie die Erde, das sind die Planeten. Ein Planet erzeugt selbst kein Licht: Er leuchtet, weil er das Licht der Sonne empfängt."
Es gibt also Himmelskörper, die am Nachthimmel wie Sterne aussehen, in Wirklichkeit aber Planeten sind. Wie spannend!
„So, dann treffen wir sie doch der Reihe nach, beginnend mit dem, der der Sonne am nächsten ist?"
Der erste Teilnehmer, der winzige Merkur
Neben der lodernd und lodernd brennenden Sonne war der Erste, den wir trafen, der Merkur.
„Häh? Der ist kleiner als gedacht." Banggu schmollt.
Seine Oberfläche ist voller Krater, narbig wie von Pocken. Laut Popo bleiben die Einschlagspuren der Meteoriten so erhalten, weil der Merkur keine Atmosphäre hat.
Und obendrein wird es nachts bitterkalt, obwohl er der Sonne am nächsten ist. Tagsüber brodelt es kochend heiß, nachts gefriert alles steif.
„Wir haben uns beide geirrt, Banggu. Der Merkur ist aus dem Rennen!" Als ich mit dem Finger ein X male, nickt auch Banggu, ja, ja.
Venus und Erde gleichen sich wie Schwestern
Als Nächstes kommt die Venus, in gelbe Wolken gehüllt.
„Popo! Die scheint ungefähr so groß wie die Erde zu sein, oder?", rief ich.
Popo klatscht in die Hände. „Genau. Venus und Erde sind fast gleich groß, wie Schwestern."
Die Freundin, die am Abendhimmel am hellsten zu sehen ist, ist gerade die Venus. Weil sie wie ein Stern funkelt, nennt man sie auch „Morgenstern" oder „Abendstern", aber in Wirklichkeit ist sie kein Stern, sondern ein Planet.
Wir ziehen an der Venus vorbei, und endlich, unsere Erde! Blau und kugelrund, was war das für eine Freude, sie zu sehen.
„Siehst du, die Erde ist groß!", gebe ich an, und Popo lächelt ein wenig. „Tja~ wir sind aber noch nicht fertig, weißt du?"
Bei diesem einen Satz lief mir, ich weiß nicht warum, ein Schauer über den Rücken.
Der rote Mars, der Planet, den Banggu gewählt hatte
Dort vorne tauchte ein rötlicher Planet auf. Es ist der Mars, den Banggu gewählt hatte.
„Oh, endlich bin ich dran!" Banggu rennt voller Freude los, aber…
Der Mars ist kleiner als die Erde. Banggus Gesicht fällt vor Enttäuschung in sich zusammen.
„Auch der Mars ist ein Planet aus Gestein, wie unsere Erde. Es gibt Berge und Schluchten, und es sind sogar Spuren von Wasser geblieben, das früher floss." Popo erklärt es, als wollte er ihn trösten.
„Deshalb wollen die Menschen also zum Mars~!" Banggu ist zwar geknickt, aber seine Augen leuchten.





















