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Dasselbe Zimmer – einmal kuschelig, einmal kühl… der Unterschied? Nur eine Farbe!

💡 Darum geht's in dieser Geschichte —
Didi und Bobo treten in einem Wettkampf an: Wer richtet zwei identische leere Zimmer schöner ein?
Bobo wählt kühle Farben, Didi wählt warme Farben. Mit dem Farbkreis entdecken sie die Temperatur der Farben und gestalten ihre Zimmer.
Wessen Zimmer wird schöner? Ein überraschendes Ergebnis wartet auf euch!

„Schau mal, das ist dasselbe Zimmer – warum fühlt es sich so anders an?"

Didi schaut verwundert auf zwei identische Zimmer im Bilderbuch, Bobo schaut neugierig daneben – links in Abendrötfarben, rechts in Blautönen

Auf einer Seite des Bilderbuches waren zwei Zimmer nebeneinander abgebildet.

Das Bett stand an derselben Stelle, das Fenster war gleich, sogar der Stuhl war identisch –

aber das eine Zimmer wirkte gemütlich und warm, das andere kühl und erfrischend.

„Bobo, schau mal hier. Das ist dasselbe Zimmer – warum fühlt es sich so anders an?"

Bobo drückte die Nase ans Buch und schaute lange hin, dann zuckte er mit den Schultern.

„Didi, es sieht wirklich gleich aus… aber das eine ist warm und das andere kühl. Wie seltsam!"

Der einzige Unterschied war die Farbe. Das warme Zimmer leuchtete in einem Orangeton wie ein Abendrot, das kühle Zimmer in einem tiefen Blau wie das Meer.


„Sollen wir jedes ein Zimmer einrichten?"

Didi und Bobo verhaken ihre kleinen Finger und machen eine Wette, wer das schönere Zimmer einrichten kann

Nur durch Farben konnte sich die Stimmung eines Zimmers komplett verändern. Didi wollte es unbedingt selbst ausprobieren – die Hände kribbelte es schon.

„Bobo, lass uns jedes ein Zimmer einrichten. Wer macht das schönere – eine Wette!"

Bobos Augen leuchteten auf. „Klasse! Ich nehme das kühle Zimmer. Ich mag es nämlich nicht, wenn es heiß ist."

„Na gut, dann nehme ich das gemütliche. Ich gewinne sowieso!"

Sie verhakten die kleinen Finger, und in WAGZAK JUMP öffneten sie die Lektion „Möbeldesign mit Wunschfarben".

Didi und Bobo staunen über ein leeres weißes AR-Zimmermodell, das mitten im Raum zu schweben scheint

Mitten in meinem Zimmer schwebte plötzlich ein kleines, leeres Zimmer. Die Wände, der Boden – alles war weiß, noch gar nicht bemalt.

„Wow, da schwebt wirklich ein Zimmer in der Luft!"

Doch als es losgehen sollte, wussten sie nicht so recht. Welche Farbe macht ein Zimmer warm, welche macht es kühl?


Die Farben geben sich die Hand und bilden einen bunten Ring

Ein AR-Farbkreis mit 10 Farben – Rot, Orange, Gelb, Gelbgrün, Grün, Türkis, Blau, Dunkelblau, Violett und Purpur bilden einen bunten Regenbogenring

Da tauchte neben dem Zimmer ein bunter Regenbogenring auf und drehte sich langsam.

Die Farben hielten sich an den Händen und bildeten einen großen Kreis. Rot, Orange, Gelb, Gelbgrün, Grün, Türkis, Blau, Dunkelblau, Violett, Purpur.

Zehn Felder füllten den Kreis genau aus. Das ist der Farbkreis – er ordnet zehn Farben im Kreis an.

Didi drehte den Ring mit dem Finger immer weiter.

Von Rot zu Orange, von Orange zu Gelb – bei jedem Schritt zur nächsten Farbe glitt die Farbe sanft hinüber.

Es war kein plötzlicher Sprung, sondern ein weiches Übergehen – jede Farbe mischte sich ein bisschen mit der Nachbarin. Bobo flüsterte neben ihr: „So schöön…"


Der Ring teilt sich: warme Farben und kühle Farben

Der Farbkreis teilt sich in zwei Hälften: warme Farben (Purpur bis Gelbgrün) und kühle Farben (Grün bis Violett) leuchten in der AR-Ansicht

Als sie einmal auf den Ring tippten, spaltete sich der Farbkreis und teilte sich in zwei Hälften.

Die eine Seite: Farben wie Abendrot und Lagerfeuer. Purpur, Rot, Orange, Gelb, Gelbgrün.

Wenn man diese Seite lange anschaut, wird einem irgendwie ein bisschen wärmer. Das sind die warmen Farben.

Die andere Seite: Farben wie Meer und Eis. Grün, Türkis, Blau, Dunkelblau, Violett.

Bei dieser Seite fühlt man sich auf einmal kühler. Das sind die kühlen Farben.

Man berührt die Farben gar nicht, und trotzdem spürt man Wärme und Kühle!

„Didi, dann nehme ich nur diese kühlen Farben hier." Bobo zeigte auf die blauen Felder.


Didis Abendrot-Zimmer – fertig!

Didis warmes Zimmer mit orangefarbenen Wänden, roten Bettsachen und gelbem Teppich – es leuchtet gemütlich wie ein Abendrot

Ein Möbelmenü öffnete sich. Bett, Stuhl, Schreibtisch, Teppich, Vorhang, sogar ein kleines Blumentöpfchen.

Mit dem Finger antippen, ins Zimmer ziehen – schon steht alles an seinem Platz.

Didi wählte nur Farben von der warmen Seite des Farbkreises. Orangefarbene Wände, rotes Bett, gelber Teppich.

Wow! Es sieht wirklich aus wie ein Abendrot!

Das ganze Zimmer strahlte warm und gemütlich – als würde es einen umarmen.

Rot, Orange, Gelb, Purpur… wenn man warme Farben zusammenbringt, möchte man am liebsten gleich darin kuscheln.


Bobos Eiszimmer – auch fertig!

Bobos kühles Zimmer mit blauen Wänden, türkisfarbenen Bettsachen und dunkelblauen Vorhängen – kühl und erfrischend

Jetzt war Bobo dran. Im identischen leeren Zimmer wählte Bobo nur kühle Farben.

Blaue Wände, türkisfarbenes Bett, dunkelblaue Vorhänge.

Hey, das wirkt wirklich kühl!

Die Möbel waren dieselben wie in Didis Zimmer – nur die Farben waren anders, kühler, und plötzlich wirkte das Zimmer wie ein Sommerstrand.

Blau, Türkis, Dunkelblau, Violett… kühle Farben zusammen – schon wenn man hinschaut, fühlt man sich erfrischt.

„Na siehst du! Das kühle Zimmer ist das Beste!" Bobo streckte die Nase in die Luft.

Heller oder dunkler war gar nichts – nur die Farben hatten sich geändert, und trotzdem fühlten sich die beiden Zimmer so völlig unterschiedlich an. Das Geheimnis aus dem Bilderbuch war keine Magie, sondern die Temperatur der Farben.


Ein oranges Kissen im blauen Zimmer – oh!

Didi und Bobo zeigen auf ein oranges Kissen, das mitten in Bobos kühlem blauen Zimmer deutlich heraussticht

Dann machte Didi einen kleinen Scherz. Sie legte heimlich ein oranges Kissen in Bobos kühles Zimmer.

Und dieses eine kleine orangefarbene Kissen – es sprang einem mitten aus dem blauen Zimmer förmlich ins Auge!

„Hey! Warum legst du eine warme Farbe in mein kühles Zimmer!" Bobo empörte sich.

Aber auch Bobo fand es faszinierend und riss die Augen auf. In einem Zimmer voller kühler Farben stach diese eine warme Farbe so deutlich hervor.

Das Gleiche funktionierte umgekehrt. Als Didi in ihr warmes Zimmer einen blauen Blumentopf stellte, zog dieses Blau sofort den Blick auf sich.

Farben sind wie Freunde. Die Farben nebeneinander im Kreis sind ähnliche Freunde, die sich gegenüberliegenden Farben sind Freunde, die sich gegenseitig zum Strahlen bringen. In der Welt der Farben gibt es auch Freundschaft!


Also – wessen Zimmer ist schöner?

Didis warmes Abendrotzimmer und Bobos kühles Eiszimmer stehen nebeneinander, während beide Freunde darauf bestehen, ihr eigenes sei besser

Zeit für das Urteil. Das warme Abendrotzimmer und das kühle Eiszimmer standen nebeneinander – Didi und Bobo starrten sie an.

„Mein Abendrotzimmer ist viel gemütlicher und schöner!"

„Was? Bobos Eiszimmer ist hundertmal cooler und toller!"

Beide beharrten auf ihrem Zimmer, doch egal wie lange sie schauten – beide Zimmer waren wunderschön. Das eine wollte man sich kuscheln, in das andere wollte man hineinspringen.

„Äh… wer hat da eigentlich gewonnen?"


Das überraschende Ergebnis – die Wette hatte keine richtige Antwort

Didi malt lächelnd ihr Traumzimmer mit warmen Wänden und einem kühlen Schreibtischbereich, Bobo malt daneben sein blaues Zimmer

Egal wie lange sie nachdachten – ein Sieger ließ sich nicht finden. Dann lachten beide gleichzeitig los.

„Das hat gar keine richtige Antwort!"

Genau. Manche mögen warme Zimmer, andere mögen kühle Zimmer.

Menschen, die in kalten Gegenden leben, mögen oft warme Farben. Menschen aus heißen Gegenden greifen lieber zu kühlen Farben. Farben zu wählen bedeutet letztendlich, die eigenen Gefühle und Wünsche auszudrücken. Deshalb heißt die Lektion wohl „Möbeldesign mit Wunschfarben".

Also wurde Didi ein bisschen mutig und entwarf ihr eigenes Traumzimmer. Zum Schlafen: warme orangefarbene Wände – gemütlich und weich. Zum Lernen: ein kühler blauer Schreibtischbereich – damit der Kopf klar bleibt.

Warme Wände mit einem kühlen Akzent. Das Geheimnis des orangefarbenen Kissens – hier kam es zum Einsatz.

Bobo malte bis zum Ende ein eiskaltes blaues Zimmer. „Ich mag es trotzdem kühl!" Haha, das ist Bobos Herz – das ist auch völlig in Ordnung.

Warmes Zimmer oder kühles Zimmer – es gab keine Antwort. Beide waren wunderschön, und welche Farbe man wählt, folgt einfach dem eigenen Herzen.


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Häufig gestellte Fragen

F. Wie unterscheidet man warme und kühle Farben?

Am einfachsten teilt man den Farbkreis in zwei Hälften. Farben wie Abendrot und Lagerfeuer – Purpur, Rot, Orange, Gelb, Gelbgrün – sind warme Farben. Farben wie Meer und Eis – Grün, Türkis, Blau, Dunkelblau, Violett – sind kühle Farben. Richtet man dasselbe Zimmer mit warmen Farben ein, wirkt es gemütlich; mit kühlen Farben wirkt es erfrischend.

F. Warum geben uns Farben ein warmes oder kühles Gefühl?

Farben haben natürlich keine echte Temperatur, aber sie erinnern uns an Dinge, die wir kennen. Orange und Rot erinnern uns an Sonnenuntergänge und Feuer – das fühlt sich warm an. Blau und Türkis erinnern uns an Meer und Eis – das fühlt sich kühl an. Deshalb kann allein eine Farbänderung die Stimmung eines ganzen Zimmers verändern.

F. Was für sichere Farbaktivitäten kann man zu Hause machen?

Ein tolles und sicheres Spiel: Sortiere Dinge aus dem Haushalt nach warmen und kühlen Farben. Becher, Decken, Regenschirme, Taschen – lege sie in zwei Reihen. Danach kannst du auf Papier „mein Traumzimmer" malen und selbst entscheiden, welche Farbe die Wände, das Bett und die Vorhänge haben sollen. So lernst du ganz natürlich die Temperatur der Farben kennen. Du brauchst nur Buntstifte oder Wachsmalkreiden – probier es zusammen mit deinen Eltern aus!


Bis zum nächsten Mal mit einer neuen spannenden Geschichte! Deine Didi.

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